
Beziehungsbasiertes Pferdetraining:
Verhaltenstraining, Basisausbildung, Horsemanship, Barock
Die Krux als Pferdebesitzer
Es gibt unzählige angepriesene Ausbildungsmethoden und -Techniken da draußen und als Pferdebesitzer stehst du oft ratlos davor und fragst dich, wo genau jetzt der Unterschied liegt und was für dein Pferd das Richtige ist. Am Ende bleibt oft nur die Hoffnung, dass alles irgendwie passt.
Der entscheidende Punkt: Für fast jedes Ziel, jede Übung und jede Lektion gibt es viele Wege. Die eigentliche Frage lautet darum nicht „was“, sondern „wie“:
Welches Ausbildungsergebnis willst du langfristig: nur ein äußeres oder auch ein inneres?
Verladen, Longieren oder Sattel & Reiter tragen sind sehr gute Beispiele.
Ein Pferd ist schnell in einen Hänger gebracht, schnell im Kreis bewegt und ebenso schnell gesattelt und beritten. Äußerlich ist das Ziel erreicht. Innerlich jedoch meist nicht: Das Pferd ist angespannt, unsicher, überfordert und macht nur widerwillig mit. Probleme sind nur eine Frage der Zeit.
Darum lautet die wichtige Frage:
Soll dein Pferd etwas möglichst schnell über sich ergehen lassen?
Oder soll es verstehen, sich freiwillig beteiligen und sich dabei sicher fühlen?
Diese Entscheidung bestimmt den gesamten Ausbildungsweg – und darüber, wie verlässlich, entspannt und kooperativ dein Pferd später wirklich ist.
Bei mir gibt es nur den zweiten Weg.
Ich arbeite zuerst am inneren Ergebnis beim Pferd – das äußere folgt dann ganz automatisch.
Denn scheinbar kleine Details in der Ausbildung – für uns Menschen oft nebensächlich – entscheiden darüber, ob dein Pferd später souverän mit dir arbeitet, leicht zu reiten ist und entspannt im Umgang bleibt – oder ob sich Probleme entwickeln, die viel Zeit, Energie und Geld kosten, um sie wieder zu lösen.
Alltags- und Verhaltenstraining für alle Pferde
Unabhängig vom Alter muss jedes Pferd für unsere Menschenwelt Dinge können, die für Pferde nicht selbstverständlich sind.
Sich anfassen und festhalten lassen, Hufe geben und bearbeiten, angebunden stehen, geführt werden, verladen, gespritzt, behandelt oder geschoren werden, Equipment akzeptieren etc.
Genau hier zeigen sich oft die ersten Schwierigkeiten, die den Alltag unnötig mühsam gestalten – nicht, weil das Pferd schwierig ist, sondern weil Basisarbeit gefehlt oder unter Zeitdruck stattgefunden hat.
Diese Pferde
- sind auf der Weide schwer einzufangen,
- lassen sich ungern anfassen
- verweigern medizinische Maßnahmen (Spritzen, Wurmkur, Salbe, Verbände, …)
- sperren sich gegen Equipment (z.B. Fliegenhaube, Trense und Sattel, …),
- lassen sich nur schwer pflegen (Scheren, Waschen, Spray etc.),
- haben Schwierigkeiten beim Verladen,
- sind schwierig zu führen – ziehen den Menschen herum, drängeln, reißen sich los
- haben großen Stress beim Longieren – rennen los, zeigen Schnappen oder Kopfschlagen
Genau daran arbeite ich auch mit euch, um euren Alltag endlich leicht und stressfrei zu gestalten. Denn oft lassen sich Abneigungen und Ängste des Pferdes stark reduzieren oder verschwinden ganz, wenn man auf kooperatives, beziehungsbasiertes Verhaltenstraining setzt!
Gut zu wissen:
Warum beziehungsbasiertes Pferdetraining?
Pferde sind soziale Säugetiere – genau wie wir. Bindung, Sicherheit und Vertrauen spielen deshalb auch für ihr Lernen, ihr Verhalten und ihre Motivation eine zentrale Rolle.
Was in der Bindungstheorie -> (Link zu Wikipedia) für Menschen beschrieben ist, lässt sich in wesentlichen Punkten auf Pferde übertragen.
In der Arbeit mit dem Pferd bedeutet das:
Du bist ein sicherer Hafen für dein Pferd, wenn es unsicher wird, und gibst ihm klare Führung, wenn Anforderungen steigen. Das Pferd arbeitet aus Vertrauen und Beziehung mit dir zusammen. Kooperation entsteht deswegen, weil du ihm wichtig bist.
Davon profitieren beide Seiten.
Du bekommst einen motivierten, verlässlichen Partner, der gerne mit dir arbeitet und sich bemüht. Das Pferd erlebt weniger Stress, bleibt mental wie körperlich gesünder und kann überhaupt erst gut lernen – denn Stress blockiert Lernen und wirkt sich nachweislich negativ auf den gesamten Organismus aus.
Ein zusätzlicher Effekt:
Aus guter Beziehung heraus ist ein Pferd oft bereit, Dinge zu tun, die es sonst verweigern würde – so, wie wir für Menschen, denen wir vertrauen, über uns hinauswachsen. Das macht Ausbildung und Verhaltenstraining wirksamer, leichter und klarer – und vor allem: deutlich angenehmer für beide.

Beziehungsbasierte Pferdeausbildung – nicht nur für Jungpferde
Ein junges Pferd auszubilden ist eine besonders sensible Aufgabe. Viele Dinge stressen Pferde stark – oft ohne dass wir es sofort erkennen. Die Folgen zeigen sich später: in Verhaltensproblemen, im Alltag oder unter dem Reiter.
Ungünstige Erfahrungen bleiben ein Leben lang und lassen sich später meist nur aufwändig korrigieren.
Darum lege ich zuerst ein stabiles Fundament: Verständnis, klare Kommunikation und innere Sicherheit – bevor Leistung eine Rolle spielt.
So entsteht ein Pferd, das mitdenkt, sich kooperativ zeigt und sich körperlich wie mental gesund entwickeln kann.
Training für ein kräftiges, gesundes Pferd
Soll ein Pferd Sportpartner sein, kommen hohe körperliche Anforderungen hinzu. Pferde sind zwar stark, aber nicht dafür vorgesehen, dauerhaft Gewicht auf dem Rücken zu tragen.
Rückenprobleme, Arthrosen und Sehnenschäden sind häufige Verschleißfolgen mangelhafter Ausbildung. Dein Pferd braucht deshalb ein zielgerichtetes Training, in dem es Kraft, Beweglichkeit und Tragfähigkeit entwickelt.
Nur so bleibt es langfristig gesund, belastbar und mental ausgeglichen.
Beziehungsbasiertes Training schafft dabei eine positive Zusammenarbeit mit deinem Pferd, die besonders viel Freude macht: Nichts macht mehr Spaß, als mit einem hochmotivierten Pferd zu arbeiten!
Mit Bodenarbeit zum rittigen Pferd
Die Arbeit am Boden erlaubt es, den gesamten Körper des Pferdes im Blick zu behalten und präzise über Körpersprache zu kommunizieren. Stress, Widerstand oder Missverständnisse werden früh sichtbar und können direkt gelöst werden.
Signale und Hilfen lassen sich in Ruhe erarbeiten – ohne zusätzliches Reitergewicht.
So entsteht eine stabile, vertrauensvolle Basis, die sich nahtlos in den Sattel übertragen lässt: für ein Pferd, das von Beginn an entspannt, fein und reaktionsschnell unter dem Reiter geht.
Ich begleite euch durch die gesamte Grundausbildung – logisch aufgebaut und in eurem Tempo:
vom ABC der Bodenarbeit über gesundes Longieren nach biomechanischen Prinzipien bis hin zur klassisch-barocken Arbeit an der Hand für Versammlung, Selbsthaltung und Tragfähigkeit.
Die Inhalte meiner Arbeit:
- Bodenarbeit & Horsemanship – von den Grundlagen bis zu fortgeschrittenen Übungen
- Gesundes Longieren – angepasst an die Biomechanik des Pferdes
- Klassisch-barocke Arbeit an der Hand – für Gymnastizierung & Tragfähigkeit
- Muskelaufbau & Rekonvaleszenz
- Mentale Stärke & Vertrauen: Arbeit an spezifischen Ängsten und Abneigungen (Schmied, Sattel, Schermaschine, Spritzen, Anfassen, Hänger, etc…)
Dein Weg mit deinem Pferd – individuelles Training auch für dich
Jede Pferdeausbildung ist nur so gut wie der Mensch, der sie umsetzt. Darum ist es mir besonders wichtig, nicht nur dein Pferd zu trainieren, sondern auch dich. Ich leite dich an:
- deine Körpersprache bewusst einzusetzen
- dein Pferd klar und ruhig zu führen
- Kommunikation feiner und leichter zu gestalten
- deinem Pferd Vertrauen und Orientierung zu geben
Die Grundausbildung folgt universellen Prinzipien – unabhängig von Reitweise oder Stil. Ich begleite euch bis zu den ersten Schritten im Sattel und sorge für eine fundierte Basis, auf der du und dein Pferd sicher weiter aufbauen könnt.
Das sagen Menschen, die bereits mit mir gearbeitet haben:
Gute Ausbildung erfordert Geduld, Einfühlungsvermögen und Präzision. Wenn du bereit bist, das in dein Pferd zu investieren, dann melde dich und lass uns darüber reden, was du mit deinem Pferd für Ziele hast!







